Einmal entspannen bitte: Die Öl-Selbstmassage

Kind, Haushalt, Termine – da kommt die Entspannung oft zu kurz. Zehn Minuten Selbstmassage können aber schon ausreichen, um dich optimal entspannt in den Tag zu bringen oder ihn relaxt ausklingen zu lassen. Ölmassagen beruhigen das Nervensystem, regen den Kreislauf an und kräftigen die Muskulatur. Für ayurvedische Massagen wird vor allem hochwertiges Sesamöl verwendet, das vorher „gereift“ wird. Das heißt, dass du es in einem Topf langsam auf 110 Grad erhitzt (wenn es heiß genug ist, schlägt es Bläschen). Dadurch wird es dünnflüssiger und kann besser in die Haut einziehen.

Und dann geht’s los: Verteile einen Esslöffel gereiftes Sesamöl in deinen Händen und fang bei der Kopfhaut in kleinen kreisenden Bewegungen an. Dann arbeitest du dich über Ohren, Gesicht und Nacken zum Hals, danach über die Arme zum Oberkörper und anschließend über Bauch, Rücken und Po zu den Beinen runter. Körperpartien wie Ober- und Unterarme, Ober- und Unterschenkel und den Rücken massierst du dabei mit großen Längsstrichen, die Gelenke mit kreisenden Bewegungen. Zum Schluss widmest du dich deinen Füßen: an den Knöcheln kreisen, die Ferse zur Fußsohle hin ausstreichen und die Zehen nicht vergessen! Verwende immer nur so viel Öl, dass der Kontakt mit der Haut glatt und sanft ist. Wenn du die Zeit hast, warte zehn Minuten nach der Massage, bevor du eine heiße Dusche nimmst.

Tipp: Falls dir der Duft des Sesamöls nicht gefällt, kannst du auch Olivenöl oder süßes Mandelöl verwenden. Im Sommer sorgt Kokosöl für das gewisse Etwas und karibisches Flair. Sesamöl, Olivenöl, Mandelöl oder auch Kokosöl findest du im gut sortierten Einzelhandel oder kannst es über einen der Links direkt nach Hause bestellen.

(Quelle: Schrott, Ernst, Dr. med.: Ayurveda für jeden Tag (1994))